Sich vorstellen ...
Sich vorstellen...
Sich vorstellen als kleines Kind, das gescholten wird, ausgelacht wird, geschimpft wird, von dem ein "tapferes Indianer-Sein" erwartet wird, das seine wahren Gefühle nicht zeigen darf, das sich behaupten muß, das sehnsüchtig die LAUT GESAGTE und DEUTLICH GEZEIGTE ANERKENNUNG der Eltern, Großeltern und Erzieher erhofft. Und das Kind, das vor allem ANGST, ANGST, ANGST hat (auch vor dem nicht beachtet = nicht anerkannt = es erscheint ihm irrtümlich als Nicht-geliebt-werden. Kling traurig oder? Aber genau die Folge all dessen innerlichen Erlebens nehmen die meisten Menschen mit in die Partnerschaften (vielleicht nicht in das erste Jahr, aber in den Folgejahren wirkt es massiv). Wenn einem Menschen nicht überdeutlich GESAGT UND GEZEIGT wurde, daß er BEDINGUNGSLOS, gleich welchen Verhaltens, geliebt wird, kann er - ohne therapeutische Arbeit - meist ein Leben lang selbst seine Gefühle auch nicht ausdrücken.
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Sich vorstellen als kleines Kind, das gescholten wird, ausgelacht wird, geschimpft wird, von dem ein "tapferes Indianer-Sein" erwartet wird, das seine wahren Gefühle nicht zeigen darf, das sich behaupten muß, das sehnsüchtig die LAUT GESAGTE und DEUTLICH GEZEIGTE ANERKENNUNG der Eltern, Großeltern und Erzieher erhofft. Und das Kind, das vor allem ANGST, ANGST, ANGST hat (auch vor dem nicht beachtet = nicht anerkannt = es erscheint ihm irrtümlich als Nicht-geliebt-werden. Kling traurig oder? Aber genau die Folge all dessen innerlichen Erlebens nehmen die meisten Menschen mit in die Partnerschaften (vielleicht nicht in das erste Jahr, aber in den Folgejahren wirkt es massiv). Wenn einem Menschen nicht überdeutlich GESAGT UND GEZEIGT wurde, daß er BEDINGUNGSLOS, gleich welchen Verhaltens, geliebt wird, kann er - ohne therapeutische Arbeit - meist ein Leben lang selbst seine Gefühle auch nicht ausdrücken.
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Miragesoul - 19. Mär, 09:22
